Traditionelle Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist über 2.000 Jahre alt. Sie fußt auf den fünf Säulen Akupunktur, Ernährung, mechanische Bearbeitung (Schröpfen), Kräuterheilkunde und Bewegungs- und Entspannungsmethoden.

Krankmachende Einflüsse sind nach der Philosophie der Traditionellen Chinesischen Medizin äußere Umstände wie Wind, Hitze, Feuchtigkeit, Kälte und Trockenheit. Zu den inneren Umständen, die zu Krankheit führen sind Wut, Trauer, Grübeln, Angst und auch Freude. Mit Freude ist dabei der Reiz nach dauerhaftem Nervenkitzel, nach permanenter Adrenalinausschüttung, gemeint, wie dies beispielsweise beim Ausüben von Extremsportarten geschieht.

Auch in unserer Sprache, zeigt sich bereits, wie unser Körper auf die inneren und äußeren Faktoren reagiert: Wenn uns kalt wird, dann erkälten wir uns. Und haben wir Angst oder sind wir aufgeregt, müssen wir auf die Toilette. Ärgern wir uns, stagniert unsere Leber: Es ist uns eine Laus über die Leber gelaufen. Etwas geht uns an die Nieren und wenn wir Trauer unterdrücken, dann haben wir einen Kloß im Hals.

Die Diagnostik in der Traditionellen Chinesischen Medizin erfolgt über Fragen, Riechen, Betrachten, Tasten und Hören. Ich höre unter anderem ein Husten oder Atmen an, betrachte Zunge und Fingernägel. Beim Tasten fühle ich unter anderem den Puls.

Zur Startseite